Dienstag, 24. Februar 2015
Ich liebe ihn,... Ich liebe ihn nicht,...
cherylm, 21:00h

Er liebt mich, er liebt mich nicht,… Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch wie er da saß und die arme Blume gedankenversunken zerrupft hat, nach der Frage ob ER vielleicht auch etwas für einen empfindet. Aber ich stelle mir immer öfters die Frage: Ich liebe ihn, ich liebe ihn nicht,…?? Kann man sich denn bei dieser Frage so unsicher sein? So vieles im Leben ist „Kontextabhängig“, abhängig von den Gefühlen der Anderen und meinen Eigenen. Irgendwie kann man jede Situation analysieren. Aber doch die Liebe nicht! Oder vielleicht doch? :/
Er bringt mich zum Lächeln, manchmal erwische ich mich dabei wie ich sein Seitenprofil betrachte und denke ich könnte kein größeres Glück mit ihm haben und beginne zu grinsen, wie ein verliebter Teenager. Aber dann gibt es wieder diese Tage, die in letzter Zeit immer öfters vorkommen… Ich habe zwar Zeit für mein eigenes Leben, aber wenn ich ihn am Wochenende sehe, kann ich ihn kaum mehr ertragen. Diese plötzliche Nähe, die Erwartungen, die er an mich stellt… das ist mir dann auf einmal alles zu viel. Was meine Gefühle angeht, es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „auf und ab der Gefühle“… Ich denke ich liebe ihn nicht, aber sicher bin ich mir da nicht. Ich kann mir ein Leben nicht mehr vorstellen, in dem er nicht vorkommt, kann den Gedanken nicht ertragen eine Andere an seiner Seite zu sehen (selbstsüchtig nicht? ;) ). Aber ich würde noch nicht einmal sagen, dass das Leben, das ich führe, ein Leben an der Seite meines besten Freundes ist. Ich kann ihm nicht alles sagen, ihm nicht vertrauen, zu oft hat er es missbraucht. Ich habe das Gefühl ich verwehre ihm die Chance auf sein wahres Glück, die Chance, dass seine Liebe erwidert wird. Aber ist es nicht für uns Beide die beste „Lösung“ so wie es jetzt ist?! Ich, diejenige die ihm Halt im Leben gibt und irgendwie sein Leben organisiert ... und er der… einfach da ist für mich, wenn auch nur am Wochenende, weil er immer noch 50km von mir entfernt wohnt und weitere 30 km weiter arbeitet.
Ein merkwürdiger Eintrag, ich weiß, dabei gibt es doch so viel mehr Menschen mit wahrlich größeren Problemen… Aber was tun, wenn man den Blick verloren hat, für das, was man wirklich will, braucht, sich wünscht und immer erträumt hat? So weiter machen wie bisher? Das alles erscheint mir wie eine einzige große Lüge… Aber die Antwort auf meine tausend und ein Fragen habe ich noch lange nicht gefunden wie mir scheint…. Und dennoch glaube ich, aus einem unbestimmten Grund, dass die Lösung bereits tief in mir liegt, ich muss nur noch zu ihr vordringen... oder nicht länger die Augen vor der Wahrheit verschließen.
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